Lexikon im Blog rund um die Unternehmergesellschaft: "B" wie "Bareinlage"

B

 

Bareinlage 

 

Die Gesellschafter der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) müssen das Gründungskapital oder etwaige Kapitalerhöhungen aus ihrer Privatsphäre in das Gesellschaftsvermögen übertragen.

 

Dies geschieht bei der Unternehmergesellschaft grundsätzlich durch sogenannte Bareinlagen, d.h. Geldzahlungen.

 

Die Unternehmergesellschaft darf gemäß §5a Absatz 2 Satz 2 GmbHG nur durch „Bargründung“ errichtet werden. Das Stammkapital muss also vollständig in bar eingezahlt werden.

 

Den Gegensatz zu den vorgenannten Bareinlagen stellen die sogenannten Sacheinlagen dar. Diese sind bei der UG-Gründung ausgeschlossen.

 

Apropos: Bareinlagen müssen nicht zwingend in barer Form in die Kasse der Gesellschaft erfolgen, sondern können (und sollten meines Erachtens zwecks besserer Dokumentation) Banküberweisungen zugunsten des Kontos der Gesellschaft sein. Banküberweisungen sind nämlich sogenannte zugelassene unbare Zahlungsformen, die ebenfalls erlaubt sind.

 

Fazit: Bareinlagen sind de facto Zuführungen von liquiden Mitteln (Barzahlung oder Überweisung). Auf weitere Möglichkeiten (z.B. Scheckzahlung) gehe ich hier nicht ein. 


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